Unsere Handdruckspritze

Die Hand­druck­spritze der Män­ner­feuer­wehr trägt das Bau­jahr 1885 und die Num­mer 1304 des Her­stellers Louis Tid­ow aus Han­nover-Baden­st­edt, der dort von 1860 bis 1900 Feuer­spritzen her­stellte. Sie befind­et sich in einem guten, unrestau­ri­erten Orig­i­nalzu­s­tand und ist nach wie vor voll funk­tions­fähig.

Das Gesamt­gewicht beträgt ca. 3t. Die Bedi­enung der Zwei-Kol­ben-Schwen­gel-Hand­pumpe erfol­gt über Pump-Schwen­gel. Es kön­nen ca. 300–400l Wass­er pro Minute gefördert wer­den.
Die Beladung beste­ht aus drei je 2,60m lan­gen Saugschläuchen, einem Saugko­rb, zwei Strahlrohren, und einem Ein­reißhak­en. Die Hanf­druckschläuche mussten stets feucht gehal­ten wer­den, denn nur dann waren sie dicht.

Im Jahre 1926 wurde die Frei­willige Feuer­wehr Bort­feld mit ein­er bespannbaren Motor­spritze aus­ges­tat­tet, so dass die Han­druck­spritze for­t­an der Frei­willi­gen Män­ner­feuer­wehr zur Ver­fü­gung stand. Sie musste erst mit Pfer­den bespan­nt wer­den, bevor vom Feuer­wehrhaus an der Lan­gen Straße/Hohe Worth die Fahrt zur Ein­satzstelle begin­nen kon­nte.

Heutzu­tage zeigen wir unser his­torisches Fahrzeug bei öffentlichen Vor­führun­gen oder im Rah­men des Umzuges anlässlich des Volks- und Schützen­fests Bort­feld.

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