Lebendiger Anventskalender 2017

am 01.12. um 19:00

In diesem Jahr beteiligt sich die Män­ner­feuer­wehr wieder am lebendi­gen Adventskalen­der in Bort­feld, der sich seit 2005 zu ein­er schö­nen Tra­di­tion entwick­elt hat. An einem Abend in der Adventszeit öff­nen wir die Tür unseres Geräte­haus­es in der Lan­gen Straße, Ecke Hohe Worth.

Am 1. Dezem­ber um 19:00 freuen uns auf zahlre­ich­es Erscheinen aller Großen und Kleinen, Nach­barn, Fre­unde, Bort­felder und Inter­essierten sowie auf eine besinnliche Zeit miteinan­der.

Nähre Infor­ma­tio­nen gibt es auf der Seite der Kirchenge­meinde St. Georg.

Impressionen vom Gruppenführerlehrgang

In diesem Jahr besuchte unser Kam­er­ad Andreas Dreier die Grup­pen­führerlehrgänge I und II. Hier schildert er seine per­sön­lichen Ein­drücke.

Lehrgang Gruppenführer I in der NABK in Celle vom 25.09. bis 29.09.2017

Am 25.09. begann ich den Lehrgang zum Grup­pen­führer Teil 1 in der NABK in Celle. Das Tre­f­fen der Teil­nehmer war ange­set­zt mor­gens um 7.50 Uhr im Foy­er. Etwas gestresst durch die Anfahrt auf der B214 begann der Tag in Celle mit der Park­platz­suche. Lei­der bekam ich nur noch die Möglichkeit am Ende des Grund­stücks zu parken. Schon fix und fer­tig in Dien­stk­lei­dung zog ich mit dem Kof­fer über den Hof und meldete ich mich an der Anmel­dung, bekam den Zim­mer­code und einige Hin­weise. Das Zim­mer im Gebäude 2 erin­nerte mich an eine Jugend­her­berge, ein­fach und kahl. Der beste Schrank, das Bett am Fen­ster waren schon belegt, eine Dusche für vier Kam­er­aden: „Hier bleibe ich nicht über Nacht!“
Um 7.50 Uhr war das Zusam­men­tr­e­f­fen aller Kam­er­aden im Foy­er und Ein­stim­mung durch den Organ­isator: Hau­sor­d­nung, was passiert, wenn sich jemand den Alko­hol durch den Kopf gehen lässt, Zeit­en zum Essen, Freizeit und Ein­teilung in die Lehrsäle.
Die Gruppe der GF1 war mit ca. 70 Per­so­n­en doch sehr groß, es stellte sich der Lehrgangsleit­er vor und begann den Ver­lauf der Woche vorzustellen. Nach dem wir uns vorstell­ten, musste ich im Anschluss die Män­ner­wehr vorstellen, da so etwas noch nie gehört wor­den ist. Nach zwei Ein­heit­en „Führen“ war Mit­tag ange­sagt, 1,5 Stun­den, das Essen war (noch) OK, es herrschte ein ziem­lich­es Gedränge im Speis­esaal. Mit dem The­ma“ Ein­sat­zlehre“ endete der erste Tag um 16.30 Uhr. Mit vollem Kopf ging es durch den Berufsverkehr in Celle zurück nach Bort­feld.
Der zweite Tag war gefüllt mit viel The­o­rie und zwei Ein­heit­en im Plan­spiel­raum. Hier wurde an großen Flach­bild­schir­men Lagen vorgestellt und abgear­beit­et. Frei­willige haben mit einem Xbox-Con­troller das Pro­gramm bedi­ent, ähn­lich wie in bei einem Spiel auf dem PC.
Die Tage drei und vier waren zur Hälfte prak­tisch auf dem Hof und im Lehrsaal. Zur Prax­is wur­den wir in Grup­pen eingeteilt, je nach angegeben­er Fahrzeug­größe der Heimatwehr. Wir beka­men ein LF, somit genü­gend Platz für unsere Gruppe. Unser Aus­bilder war fair, es gab keine Prob­leme mit dem Auskom­men. Es wur­den ver­schieden Lagen durchge­spielt – Brand­bekämp­fung, Men­schen­ret­tung, GAMS-Lage (ABC). Jed­er ist dran gekom­men, wir haben viel gel­ernt und auch Spaß dabei gehabt! Ich hat­te einen Brand auf einem Flach­dach, bren­nende Teerkocher, Gas­flaschen und Arbeit­er auf dem Dach. Das war schon eine Her­aus­forderung!!! Aus den Übun­gen wurde schließlich die prak­tis­che Note gebildet.
Am let­zten Tag wur­den mor­gens die Fahrzeuge gere­inigt und über­prüft. Nach dem zweit­en Früh­stück ging es wieder in den Lehrsaal zur schriftlichen Prü­fung, zwei Ein­heit­en Brandss­chutz und Abschlussge­spräch. Mit­tags war Lehrgangsende und mit der Aus­sage, dass alle bestanden haben, kon­nte man erle­ichtert die Heim­reise antreten.

Lehrgang Gruppenführer II in der NABK in Celle vom 13.11. bis 17.11.2017

Nach kurzfristiger Ein­ladung begann ich am 13.11. den Lehrgang zum Grup­pen­führer II in der NABK in Celle. Da ich mich mit den Gegeben­heit­en schon gut auskan­nte, war es ein leicht­es Spiel einen guten Park­platz zu bekom­men und sich zwei Spinde im schwarz/weiß Bere­ich zu sich­ern. Auf zur Anmel­dung, wieder ins Bet­ten­haus 2 und das gle­iche Spiel: „Ich schlafe lieber im eige­nen Bett“! Der Tag war noch recht früh, also ab in die Kan­tine und noch einen Kaf­fee ein­nehmen. Wie kann ein hochmod­ern­er Kaf­feevol­lau­tomat so einen dün­nen Kaf­fee pro­duzieren? Das Heißgetränk wurde in den fol­gen­den Tagen auch nicht bess­er. Der Speis­plan zeigte für Fre­itag „Sauer­fleisch“, warum???
Nach der üblichen Ansprache ging es wieder in die gewohn­ten Lehrsäle zum Unter­richt. Eine Vorstel­lung der Kam­er­aden gab es nicht, wieso auch immer. Auf dem Stun­den­plan stand „Recht“, das doch sehr anstren­gende The­ma wurde den ganzen Tag durchge­zo­gen. Eine Wieder­hol­ung von Teil 1 gab es nicht. So endete der erst Tag mit ca. 60 Teil­nehmern…
Die Tage zwei, drei und vier wur­den geteilt, bis zum Mit­tag Prax­is, danach in den Lehrsaal. Es wur­den Grup­pen gebildet – wir waren Gruppe 6 mit 10 Kam­er­aden – mit einem MLF (Staffelbe­satzung). Am Dien­stag hat­ten wir Plan­spiele im „Sand­kas­ten“, ähn­lich wie nachge­baute Land­schaften ein­er Mod­elleisen­bah­nan­lage. Es gab drei ver­schieden Lagen, die mit Mod­ellen nachge­spielt wur­den. Die Grup­pen wur­den am Mittwoch gewech­selt, somit kamen wir auf den Hof zur Aus­bil­dung. Da ich an den Plan­spie­len nicht den Grup­pen­führer „spielte“, musste ich jet­zt ran, das auch noch als erster der Gruppe… Mein Auf­trag wurde mir auf einem Bild dargestellt, mit Blaulicht und Besatzung wurde eine Runde über den Hof gefahren, die restlichen Kam­er­aden gin­gen zu Fuß hin­ter­her. Die Lage: Zim­mer­brand im 1.OG eines Mehrfam­i­lien­haus­es, Men­schen­ret­tung ein­er älteren Dame. Somit musste ich den Auf­trag mit mein­er Gruppe abar­beit­en. Und so ging es rei­hum mit anderen Lagen und Kam­er­aden…
Der Don­ner­stag begann mit zwei Zugübun­gen, anschließend Prü­fung! Es gab alpha­betisch keinen Kam­er­aden vor mir (lei­der), also wieder der erste… Nervös aber doch gefasst musste ich mit meinem Prüfer zu einem Gebäude gehen. Dann ein Bild ein­er Lage: Brand aus einem Rei­hen­haus, Per­son auf Balkon, Per­so­n­en, Zeu­gen etc… Somit musste ich den ganzen Führungsvor­gang abspulen, alles erk­lären und erörtern. Prob­lem hier: Bis auf das gezeigte Bild der Lage war nichts. Kein Fahrzeug, keine Kam­er­aden, man musste sich alles vorstellen und dabei nichts vergessen. Das war schon nicht übel…
Am let­zten Tag wie üblich die erste Ein­heit Tech­nis­ch­er Dienst, zweites Früh­stück mit dün­nem Kaf­fee, Abschlusstest, The­o­rie­un­ter­richt und Abschlussge­spräch. Da die Prü­fungs­bö­gen maschinell aus­gew­ertet wur­den, beka­men wir zum Ende noch unser Ergeb­nis mit­geteilt. Die Aus­bilder hat­ten an den prak­tis­chen Prü­fun­gen keine Bemerkun­gen, somit waren wir alle durch.
Puh,… das war eine harte Woche, hat mir auch wieder Spaß gemacht. Sehr viel gel­ernt und umge­set­zt, musste abends doch das eine oder andere ler­nen und üben.

Fazit

Die Grup­pen­führer-Lehrgänge haben mir sehr gefall­en, kom­pe­tente Aus­bilder, fair und umgänglich. Die The­men wur­den inter­es­sant rüberge­bracht, the­o­retisch sowie prak­tisch. Für mich per­sön­lich hat es eine Menge gebracht.Vielen Dank an die Aus­bilder der NABK, macht euren Job wirk­lich gut… weit­er so!

Die Freiwillige Feuerwehr und die Freiwillige Männerfeuerwehr Bortfeld on Tour vom 15.09.–17.09.2017

Freitag, 15.09.2017

Die Kameraden/Innen bei­der Wehren und deren Part­ner, sowie einige Fre­unde, macht­en sich am 15.09.2017 um 11.00 vom Geräte­haus der Män­ner­wehr bei Son­nen­schein auf die Bus­fahrt über Uelzen, rechts weg über Dan­nen­berg, Dömitz (hier über­querten wir die Elbe), Lud­wigslust, Schw­erin nach Warnemünde. Während der Fahrt kon­nten wir warme Würstchen mit Brötchen, die von Sili­va spendiert wur­den, genießen. In Warnemünde angekom­men wur­den wir von zwei Kam­er­aden der FFW Warnemünde emp­fan­gen. Nach­dem unsere Kof­fer aus­ge­laden waren, ging es zum Hotel „Zum Alten Strom”. Unser Bus wurde auf dem Gelände der FFW Warnemünde geparkt. Das Eincheck­en im Hotel nahm nicht viel Zeit in Anspruch, so dass sich ein Teil der Gruppe um 17.30 Uhr in der Lob­by des Hotels mit Wil­fried und Thea verabre­dete, um zu einem Erkun­dungs­gang von Warnemünde aufzubrechen. Der andere Teil der Gruppe, vor­wiegend die jün­geren Kam­er­aden der FFW Bort­feld, haben eine Ein­ladung der FFW Warnemünde angenom­men, um an ein­er kleinen Feier teilzunehmen. Es muss wohl doch ganz schön gewe­sen zu sein, denn gegen 3:30 Uhr waren die Let­zten in den Fed­ern. Die Erkun­dungs­gruppe ließ nach dem Rundgang den Abend gemein­sam bei einem gemütlichen Zusam­men­sein ausklin­gen.
Sam­stag, 16.09.2017

Nach dem aus­giebi­gen Früh­stück macht­en wir uns auf zum Boot­san­leger, wo um 10.30 Uhr eine Schiff­fahrt nach Ros­tock unter­nah­men. Bei schön­stem Son­nen­schein haben alle die Fahrt auf der Warnow genossen. In Ros­tock angekom­men haben sich kleine Grüp­pchen gebildet um sich Ros­tock anzuse­hen. Die Zeit reichte alle­mal um zu shop­pen, DDR-Eis zu schleck­ern oder in kleinen Cafés die Seele baumeln zu lassen. Das let­zte Schiff von Ros­tock nach Warnemünde lief um 15.15 Uhr aus.
In der Cuba-Bar haben einige das Aus­laufen der AIDA-mar miter­leben kön­nen. Gegen 23.00 Uhr ver­ließ ein zweit­er Kreuz­fahrer den Hafen von Warnemünde. Mit einem tollen Feuer­w­erk wurde das Schiff ver­ab­schiedet. Ein wun­der­voller Anblick. Zurück im Hotel haben wir schließlich den schö­nen Tag ausklin­gen lassen.
Lei­der kon­nten wir, wegen ein­er Feier­lichkeit, keinen Run­dum­blick aus der 15. Etage des Hotels „Nep­tun” mit­nehmen. Schade!!!

Sonntag, 17.09.2017

Vor unser­er Heim­reise, gegen 14.30 Uhr, hat­ten wir noch ein­mal die Gele­gen­heit um von Warnemünde Abschied zu nehmen. Noch ein klein­er Spazier­gang an der Ost­see, ein leck­eres Eis oder ein Fis­chbrötchen.
Auf Wieder­se­hen Warnemünde!
Um 19.30 Uhr waren wir zurück in Bort­feld. Es war eine sehr lustige und har­monis­che Reise.

Unser Dank geht an das Orgateam der Reiseg­ruppe „Son­nen­schein”!

Männerfeuerwehr erreicht Ziel bei den Gemeindewettkämpfen 2017

Die Män­ner­feuer­wehr Bort­feld hat­te sich im Rah­men der Gemein­dewet­tkämpfe am 19.08.2017 vorgenom­men, ihren Leis­tungsnach­weis mit möglichst weni­gen Fehler­punk­ten und im Rah­men der vorgegebe­nen Zeit zu absolvieren. Dieses selb­st gesteck­te Ziel haben wir vol­lum­fänglich erre­icht. Die Vor­bere­itung in den vorherge­hen­den Wochen hat sich aus­gezahlt.

Beson­ders gefreut haben wir uns über einen her­vor­ra­gen­den 2. Platz unser­er Frei­willi­gen Feuer­wehr Bort­feld. Nach­fol­gend einige Impres­sio­nen:

Die Männerfeuerwehr gratuliert zur Gründung der Jugendfeuerwehr

Jet­zt ist es soweit: Anfang März hat die Jugend­feuer­wehr Bort­feld Ihren Dienst aufgenom­men. Wir bedanken uns bei dem Team der frei­willi­gen Feuer­wehr Bort­feld für das außergewöhn­liche Engage­ment und freuen uns über den erfol­gre­ichen Start mit 20 Jugendlichen und Kindern. Um dieses Vorhaben nach­haltig zu unter­stützen, haben wir unter anderem auf unser let­zten Ver­samm­lung beschlossen, die Jugend- und die Kinder­feuer­wehr jährlich mit 100 Euro zu unter­stützen, die aus pri­vat­en Beiträ­gen der Kam­er­aden der Män­ner­feuer­wehr stam­men.

Jet­zt ist der wichtig­ste Grund­stein dafür gelegt, dass die Feuer­wehren in Bort­feld auch zukün­ftig Nach­wuchs haben. Erfahrun­gen aus anderen Orten haben gezeigt, dass viele Mit­glieder der Jugend­feuer­wehr auch später der aktiv­en Feuer­wehr erhal­ten bleiben.

Wer übri­gens das Jugen­dal­ter schon etwas hin­ter sich gelassen hat und es schade find­et, dass er sich damals nicht in der Feuer­wehr engagiert hat, find­et in der Män­ner­feuer­wehr Bort­feld eine ein­ma­lige Gele­gen­heit, dieses nachzu­holen. Häu­fig sind neue Kam­er­aden schon jen­seits der 40 Leben­s­jahre, wenn sie sich für einen “Quere­in­stieg” bei uns entschei­den. Kon­takt aufnehmen kann man über das Kon­tak­t­for­mu­lar unser­er Web­seite oder uns ein­fach bei einem unser­er Dien­ste oder anderen Ver­anstal­tun­gen besuchen.