Gruppenbild von 2000

Mit­glieder der Frei­willi­gen Män­ner­feuer­wehr Bort­feld im Jahr 2000

von links nach rechts:
1.Reihe sitzend: Joachim Kehl, Heinz Gün­ther Schmidt, Dieter Lange­bar­tels, Friedrich Bren­del, Otto Feuge, Horst Heine­mann, Michael Foltz,Günther Horen­burg, Ger­hard Jahns
Zweite Rei­he: Hel­mut Korell, Kurt Brons, Horst Lange­mann, Eck­hard Mey­er, Rein­hard Sün­der­mann, Wolf­gang Hausmann,
Burkhard Kol­patzik, Peter Pramann
Dritte Rei­he: Nor­bet Köh­ler, Wern­er Föllmer, Ulrich Götte, Rolf Nowi­ki, Erwin Feuge, Wern­er Zahl, Michael Wen­zel, Wil­fried Schmidt
Ober­ste Reihe: Ralf Strömel, Lutz Voll­rath, Arthur Lorenz, Andreas Lüchow, Steve Neu­mann, Markus Bau­mann, Dieter Fricke, Klaus Buschka

 

Gruppenbild von 2011

125 Jahre Frei­willige Män­ner­feuer­wehr Bortfeld

von links nach rechts:
Erste Rei­he: Hart­mut Lehrmann, Otto Feuge jun., Her­mann Wolter, Horst Heine­mann, Michael Foltz , Dr.-Ing. Ger­hard Jahns, Rudolf Soli­bi­da, Albert Falke, Dieter Langebartels
Zweite Rei­he: Hel­mut Korell, Ernst Jäger, Rein­hard Sün­der­mann (Wehrführer von 1986 bis 1999), Burkhard Kol­patzik, Ewald Franke, Hart­mut Net­tig, Wolf­gang Haus­mann, Eck­hard Mey­er, Horst Lange­mann, Her­mann Klar, Wern­er Zahl , Friederich Math­ias, Dieter Fricke, Robert Wolter, Horst Bran­des, Her­mann Otte
Dritte Rei­he: Wern­er Föllmer, Arthur Lorenz, Fritz Bren­del, Michael Otte, Maik Topp, Remo Clemens, Gün­ter Schulze, Gün­ter Witzel
Ober­ste Reihe: Horst Meng, Wil­fried Horn, Horst Dob­bertin, Dirk Leit­er­mann, Joachim Kehl, Peter Pra­mann (Wehrführer von 1999 bis 2004), Oliv­er Thiesen, Mario Tiede­mann, Andreas Hen­nig, Ralf Strömel, Volk­er Kor­net­zky, Rolf Now­ic­ki, Michael Wen­zel (Wehrführer ab 2004 ), Markus Bau­mann, Jens Kriete

 

Gerätehaus

Um das Jahr 1900, von dem an Bort­feld einen eige­nen Löschbezirk bildete, erfol­gten die Pla­nun­gen für ein neues Feuer­wehrhaus (damals „Spritzen­haus“ genan­nt) – an der sel­ben Stelle wie das bish­erige, welch­es dann auch errichtet wurde. Der zuge­hörige Schlauch­turm fol­gte im Jahre 1907.

Die Män­ner­feuer­wehr nutzte seit der Über­nahme der Hand­druck­spritze im Jahr 1926 das Feuer­wehrhaus an der Lan­gen Straße/Hohe Worth fast alleine. Den Schlauch­turm benutzte auch die Frei­willige Feuer­wehr weit­er­hin, als sie in das zu diesem Zweck erbaute Feuer­wehrhaus am Pol­ter­damm auf dem Grund­stück der Molk­erei umzog (heute Volksbank).

Der 24.02.1990 war ein ganz beson­der­er Tag für die Män­ner­feuer­wehr, an jen­em Tag fand die Ein­wei­hung des total instandge­set­zten Feuer­wehrhaus­es statt, viele Arbeitsstun­den hat­ten ein schmuck­es Haus als Ergebnis.

Am 02.02.2002 präsen­tierte die Män­ner­feuer­wehr ihr nochmals ren­oviertes Feuer­wehrhaus, nun­mehr sog­ar mit ein­er Toi­lette aus­ges­tat­tet. Die Leis­tun­gen und die verbesserten Möglichkeit­en waren wieder ein­mal ein Gewinn für das kam­er­ad­schaftliche Miteinander.

 

 

Entwicklung bis 1944

Der eigentliche Gedanke für diese zweite Feuer­wehr lässt sich in einem Satz zusammenfassen:

Sich­er­stel­lung des Feuer­schutzes im Ort, wenn die Frei­willige Feuer­wehr zur Löschhil­fe in einem anderen Ort einge­set­zt ist.

Im Pro­tokoll­buch des Gemein­der­ates Bort­feld ist die Män­ner­feuer­wehr erst­ma­lig am 30.10.1892 genan­nt: „Ein Antrag der nicht uni­formierten Feuer­wehr um eine jährliche Grat­i­fika­tion. Der Antrag­stel­lerin wird eine Grat­i­fika­tion von jährlich 9 Mark bewilligt.“

Die Frei­willige Män­ner­feuer­wehr ist selb­st­ständig, die Kam­er­aden tra­gen keine Uni­form, die Wehr hat einen eige­nen Wehrführer und eine eigene Kasse. Im Ein­satz unter­ste­ht sie der Frei­willi­gen Feuerwehr.

Heutige Annehm­lichkeit­en, wie schnelle Alarmierung durch Tele­fon, Funk und Sirene, waren damals noch nicht gegeben, son­dern das vom Hor­nisten geblasene Feuer­horn oder das Läuten der Kirchen­glock­en diente der Alarmierung. Den schnellen Ein­satz mit­tels Kraft­fahrzeug gab es früher auch noch nicht. Die Hand­druck­spritze musste erst mit Pfer­den bespan­nt wer­den, bevor vom Feuer­wehrhaus an der Lan­gen Straße/Hohe Worth die Fahrt zur Ein­satzstelle begin­nen konnte.

Die Tat­sache, dass im Ort zwei Feuer­wehren und zwei Spritzen vorhan­den waren, zog die Kreis­di­rek­tion als Begrün­dung für eine Neuerung her­an. Die Kreis­di­rek­tion ord­nete im Jahre 1900 an, dass Bort­feld nun­mehr einen eige­nen Löschbezirk bildete.

Zu dieser Zeit erfol­gten die Pla­nun­gen für ein neues Feuer­wehrhaus (damals „Spritzen­haus“ genan­nt) – an der sel­ben Stelle wie das bish­erige, welch­es dann auch errichtet wurde. Der zuge­hörige Schlauch­turm fol­gte im Jahre 1907.

Im Jahre 1926 bekam die Frei­willige Feuer­wehr eine bespannbare Motor­spritze als neuzeitlichere Aus­rüs­tung. Die Hand­druck­spritze von 1885 hat­te damit noch nicht aus­ge­di­ent, sie stand for­t­an der Frei­willi­gen Män­ner­feuer­wehr zur Ver­fü­gung. Diese Feuer-wehr nutzte seit­dem das Feuer­wehrhaus an der Lan­gen Straße / Hohe Worth fast allein. Den Schlauch­turm benutzte auch die Frei­willige Feuer­wehr weit­er­hin, als sie 1926 umzog und zwar in das zu diesem Zweck erbaute Feuer­wehrhaus am Pol­ter­damm auf dem Grund­stück der Molk­erei später Sparund Dar­lehn­skasse, heute Volks­bank). Als Grund­stückspacht zahlte die Gemeinde dafür 5 Reichs­mark pro Jahr.

Der Bau des Mit­tel­land­kanales verur­sachte 1928/29 eine Absenkung des Grund­wasser­standes. Notwendi­ger­weise mussten neue Feuer­löschbrun­nen gebaut wer­den. Dafür gab es
Entschädigungszahlungen.

Etwa zehn Jahre später, beim Bau des Stichkanales, ent­standen weit­ere Grund­wasser­ab­senkun­gen, die die Anlage ein­er Orts-Wasser­leitung erforder­lich macht­en. An den einge­baut­en Unter­flurhy­dran­ten übte die Feuer­wehr erst­ma­lig im Juli 1938. Im Jahre 1944 wurde der Feuer­löschte­ich in Gemein­schaft­sar­beit wieder ein­satzfähig gemacht, da die Wasser­leitung nicht sich­er funktionierte.

Während des zweit­en Weltkrieges gab es wieder­holt feindliche Bombe­nan­griffe und dadurch her­vorgerufene Zer­störun­gen und Brände, beson­ders in Braun­schweig. Auch von den Bort­felder Feuer­wehrkam­er­aden war unen­twegte Ein­satzbere­itschaft gefordert und der Ruf zu Hil­feleis­tung­sein­sätzen erfolgte.